Folge 3 mit Dr. Reinhard Zinkann
Shownotes
Kann ein Militärbündnis einen Friedenspreis bekommen? In der dritten Folge von „Friedensfall“ spricht Wulf Schmiese mit Reinhard Zinkann, Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe, über die Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO. Warum Zinkann die NATO als Bündnis zur Friedenssicherung versteht, welche Bedeutung Verteidigungsfähigkeit und Abschreckung haben und warum Frieden eine Voraussetzung für wirtschaftliches Handeln ist.
Im Zentrum des Gesprächs stehen die Rolle der NATO im Krieg in der Ukraine, die Grenzen eines direkten Eingreifens und die Frage, wie ein möglicher Weg zu Verhandlungen aussehen kann. Zinkann plädiert für Dialog, warnt aber davor, dass die eigene Verteidigungsfähigkeit nicht geschwächt werden dürfe.
Das Intro dieser Folge nutzt eine KI-generierte Stimme.
Transkript anzeigen
00:00:00: Es geht nicht darum, Frieden wieder herzustellen sondern Frieden zu bewahren.
00:00:05: Es muss jedem Aggressort klar sein dass einer Aggression einen Preis hat und der muss so hoch sein das er sich überlegt diese Aggression zu unterlassen.
00:00:30: Das ist die Frage einer Podcast-Reihe.
00:00:33: und als ich in einem Freund erzählte, wir wollen darüber reden weil der westfälische Friedenspreis verliehen wird.
00:00:39: In diesem Jahr, da sagte er, kommt ihr dann nicht dreihundertsechzeig Jahre zu spät?
00:00:44: Ganz genau so ist es!
00:00:46: Wir kommen nicht zu späts damit aber es erinnert natürlich an den Westfälischen Frieden.
00:00:50: Und dieser westfällige Friedenskreis, der wird seit vergeben an hochmögliche Persönlichkeiten.
00:01:01: Und in diesem Jahr soll der fällige Friedenspreis an die NATO verliehen werden und ein NATO-Generalsekretär soll ihn im Münster am ersten Oktober entgegennehmen.
00:01:12: In der Jury, die das entschieden hat, saßen neben dem Bundespräsidenten, neben dem Kanzler, neben den Ministerpräsidentinnen auch hochmögende Männer Und der Vorstandsvorsitzende, der wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalenlippe
00:01:27: e.V.,
00:01:29: der ist heute unser Gesprächspartner Dr.
00:01:32: Rainer Zinkern.
00:01:33: Hallo Herr Zinkarn
00:01:34: Grüße Sie Herr Schmiese!
00:01:35: Herr ZINKERN Der westfälische Friedenspreis an ein Militärbündnis Das stocken erstmal viele und denken Hoppla Ist das denn ein richtiger Preisträger?
00:01:46: Wie ist die Jury auf diesen Preisträger NATO gekommen?
00:01:50: Ich glaube dass es kein wichtigeres Signal und keine bessere Zeit
00:01:55: für
00:01:56: Frieden- und Friedensverständnis gibt als jetzt, um die NATO mit einem Preis auszuzeichnen.
00:02:03: Wir alle säßen vermutlich in der Konstellation, indem wir hier sitzen nicht zusammen – und wir würden diesen Podcast nicht aufnehmen können – hätte es die NATO nicht gegeben, und bewahrt hat.
00:02:23: Jetzt ist ja unsere Frage, auch dieses Podcasts und die Frage, die sich eigentlich viele stellen und über Jahrhunderte vielleicht schon gestellt haben – was bedeutet Frieden heute?
00:02:33: Wenn Sie auf das aktuelle Jahr zurückblicken!
00:02:36: Auf das Jahr-Zweitausendsechsenzwanzig ist für sie Friede heute primär die Abwesenheit von Krieg durch die militärische Stärke eben der NATO?
00:02:46: oder Gehört denn im XXI.
00:02:48: Jahrhundert viel mehr dazu als nur die Abwesenheit von Krieg?
00:02:52: Ich glaube, die AbWesenheit vom Krieg und der damit verbundenen Zerstörung ist sicherlich vordergründig.
00:03:00: das Wichtigste aber viel entscheidender ist dass es sicher bei der NATO um ein Bündnis handelt dem freie Staaten freiwillig beigetreten sind Und es ist insofern eine Ergänzung zur EU weil wir Staaten da drin haben die nicht Mitglied der EU sind oder Staaten haben, die nicht im Euro sind.
00:03:24: Das heißt also es ist wirklich eine völlig unabhängige Organisation und ich bin der festen Überzeugung dass der lateinische Grundsatz sie wiss parzim parabellum wer du den Frieden willst bereite ich auf den Krieg vor richtig ist.
00:03:39: wenn wir uns nicht vorbereiten für unsere Verteidigung mit der wir unsere freiheitliche Grundordnung garantieren können dann wird diese auch nicht überleben können.
00:03:54: Jetzt haben Sie gesagt, DINATO ist ein großes Bündnis.
00:03:56: das stimmt!
00:03:57: Nicht nur EU-Staaten, dreißig Staaten aus Europa plus Kanada plus die Vereinigten Staaten.
00:04:03: Herr Doktor Zinkern sie leiten selber das Traditionsunternehmen Miele und gleichzeitig eben auch diese wirtschaftliche Gesellschaft hier in Westfalen wenn wir jetzt kurz mal bei der heutigen Definition bleiben.
00:04:15: also Sie überlegen jetzt als Manager, wenn die NATO ein Produkt auf dem Markt wäre dessen Friedens-Image sie als einen Marketingprofis sage ich mal und ein Unternehmer optimieren müssten.
00:04:28: Wo würden sie da heute am dringendsten ansetzen damit die Leute nicht erschreckt sind wenn man NATO mit Frieden in Verbindung bringen?
00:04:35: Ich glaube ich würde in der Öffentlichkeitsarbeit die Bedeutung der Friedenssicherung herausstellen.
00:04:44: Und Frieden ist ja sehr vielfältig.
00:04:46: Es gibt den Inneren und den Äußeren Frieden, und beides muss gesichert sein, und Beides muss zusammengehen.
00:04:53: Und zum Inneren Frieden gehört auch das man akzeptiert, dass man den äußeren frieden verteidigt und dass man für den äusseren Friede auch etwas tun muss.
00:05:01: also gibt es hier eine Verbindung zwischen beide.
00:05:05: wenn in einer Demokratie die Verteidigung der Freiheit nicht mehr mitgetragen wird und das ist das was ich damit meinte vorhin dann hat sie eigentlich keine Existenz mehr auf die Dauer.
00:05:16: Also muss an dem Image gearbeitet werden, es muss die Bedeutung, die Dinato für uns hat einfach noch mal klar herausgestellt werden und zwar dahingehend das wir unterstreichen und verständlich machen dass Dinato ein Wand um Europa aber auch ein Wand nicht nur um Europa sondern eine Verbindung zu unseren transatlantischen Verbündeten herstellt Und damit nicht ein einfaches Bündnis ist, sondern wirklich etwas Umspannendes und etwas was noch einmal von den Staaten in freier Meinung entschieden worden ist.
00:05:57: Jetzt könnten sich ja viele fragen warum drängt denn die westfälische Wirtschaft eigentlich so hörbar auf diese weltpolitische Bühne?
00:06:03: Von der sie sprechen?
00:06:05: Warum reicht es ihnen jetzt auch den wirtschaftlich herausfordernden Zeiten um Standortpolitik zu kümmern?
00:06:11: Warum müssen Sie Ihre Gesellschaft dahin bringen, die Kernfrage zu beantworten?
00:06:16: Die wir auch hier diskutieren.
00:06:18: Was heute Frieden bedeutet?
00:06:19: wie hängt das zusammen?
00:06:21: Es gibt ja die schöne Aussage ohne Wirtschaft ist alles nichts.
00:06:26: Wirtschaft braucht als Voraussetzung Frieden und wir sind mittlerweile um auf ihre Frage einzugehen weltweit vernetzt.
00:06:36: Wir leben in einer Zeit mit extrem schnelle Nachrichten mit einer extremen Veränderung und das ist nicht Europa, dass es nicht Deutschland.
00:06:47: Das ist weltweit.
00:06:49: Dementsprechend geht es auch sich weltweit darauf einzustellen und weltweit zu reagieren.
00:06:54: Und deswegen hat dieser preis an eine europaweite Organisation durchaus seine berechtigung und er isst auch tatsächlich ein signal an die wirtschaft.
00:07:07: Wir müssen uns für den ato für unsere Grundordnung, für unsere Freiheit bekennen und das hat seinen Preis.
00:07:18: Und so begründet ja auch die Jury die Auswahl, dass Freiheit und Sicherheit die absolute Basis für Frieden sein.
00:07:25: Schauen Sie,
00:07:26: Giscard, wenn ich das gerade sagen darf, Giskard ist da als er den Preis bekommen hat?
00:07:31: Und er hat ihn bekommen obwohl er gescheitert ist mit der meiner Meinung nach zwingend notwendigen europäischen Verfassung.
00:07:38: Die ist in Frankreich gescheitert sonst hätten wir vielleicht ein anderes Europa heute.
00:07:43: Aber er hat ihn trotzdem bekommen, weil er sich so dafür eingesetzt hat und ich bin dann überzeugter Europäer.
00:07:49: Er hat gesagt wer miteinander spricht schießt nicht aufeinander.
00:07:54: das heißt wenn man zusammen wirtschaftet ist es das naturgebundene Interessen nicht aufteinander zu schießen.
00:08:01: Zerstörung ist das Gegenteil von erfolgreich Wirtschaften.
00:08:05: Und jetzt sagen trotzdem, ich habe gerade nachgegucken wollen wann Jus Carvastin der frühere französische Präsident den Preis bekommen hatte.
00:08:13: Hab das aber in der Geschwindigkeit nicht geschafft nur mit die höherer Wissen.
00:08:16: Jus Cavastin also ein liberaler war es ein franzöischer Präsident ungefähr zur Amtszeitparallel von Helmut Schmidt und er hat dann später diesen Preis auch bekommen Helme Kohl übrigens auch.
00:08:30: Jetzt sagen Kritiker, dass durch die Auszeichnung eines hochgerüsteten Militärbündnisses wie der NATO
00:08:38: ja auch
00:08:39: im Grunde Aufrüstung geadelt wird und nicht Friedensstiftungen – das sagen Kritika-Pazifisten zu mal!
00:08:46: Wie beantworten Sie dann diese Kernfrage?
00:08:51: Auch wenn wir es von Gruppenformer gesagt haben aber, dass eben ein reines Militärebündnis eine Antwort darauf sein kann….
00:08:57: dass Frieden hergestellt wird, also das im Grunde ein Bündnis was sich eigentlich immer stärker mit Waffen rüsten muss.
00:09:06: Weil die Feinde auch da sind, dass das ein Friedensbündnis ist.
00:09:10: Schauen Sie ich glaube es geht nicht darum Frieden wiederherzustellen sondern Frieden zu bewahren.
00:09:22: Es muss jedem Aggressor klar sein, dass eine Aggression einen Preis hat Und der muss so hoch sein, dass er sich überlegt diese Aggression zu unterlassen.
00:09:31: Das heißt von der NATO selber geht keine Aggression aus!
00:09:35: Die NATO tritt ja auch nur im Verteidigungsfall zusammen.
00:09:40: und ein ganz entscheidender Punkt ist die NATO ist entstanden aufgrund freien Entschlusses freier Staaten – und so hat die NATO dann auch aufgenommen die ehemaligen Ostblockstaaten.
00:09:59: Besser als Beispiel kann man gar nicht finden, dass zwei Länder die eigentlich traditionell immer neutral waren.
00:10:07: Das Land was am längsten seiner Neutralität außer der Schweiz bewahrt hat war Schweden und Schweden ist der NATO beigetreten und Finnland ist ebenfalls der NATO beigetreten.
00:10:19: auch die waren immer neutral!
00:10:22: Und wenn diese Länder sich entscheiden den NATO beizutreten dann hat das ja ein Grund Und sie haben das in freiem Willen ihrer Völker getan.
00:10:32: Deswegen glaube ich, dass diese Freiheit das Entscheidende ist mit der... ...der Beitritt zur NATO beschlossen worden ist
00:10:39: um
00:10:39: eben mittel- und langfristig jeden Aggressor davon abzuhalten hier den Frieden zu verletzen.
00:10:48: Die NATO sei also gewachsen und sie hat eigentlich schon seit Gründung auch geschafft eigentlich feindlich einander gegenüberliegende Staaten in sich zu vereinen und damit quasi zum Frieden zu zwingen Griechenland und Türkei beispielsweise.
00:11:03: Das waren wirklich Staaten, die aufeinander losgegangen wären was sie dann nicht sind weil sie im selben Club sind.
00:11:09: Und gerade die Türkeis ist zum Beispiel ein interessantes Beispiel der.
00:11:11: die Türckei ist ebenfalls nicht Mitglied der EU auch nicht im Euro.
00:11:18: Das zeigt aber auch, Herr Doktor Zimtkan, dass die NATO jetzt nicht nur perfekte Demokratien hat.
00:11:24: Über die Türkei sagt man ja auch, es ist eine imperfakte Demokratie.
00:11:27: Also das ist gar nicht der erste Maßstab.
00:11:28: Der Westen sieht sich sozusagen größer an als die EU.
00:11:32: Beispielsweise ist die NATO oder die G-Siebenstaaten ein Bündnis was auch, ich sage mal, imperfekte Demokraten mit drin hat.
00:11:43: Jetzt haben wir gerade ein Problem in der NATO weil man eine große Sorge hat Weil viele Leute Angst haben, dass auch die USA eine imperfekte Demokratie werden könnten unter Trump und seinem Versuch sozusagen das Land... postdemokratisch, wie die Kritiker sagen zu gestalten.
00:11:59: Wie sehen Sie diesen Konflikt?
00:12:01: Ist die NATO da Friedenstiftend zwischen Deutschland und Amerika?
00:12:03: Und besonders Mark Rote der den Preis dann ja entgegennehmen würde wenn sie ihn verleihen.
00:12:09: Der NATO-Generalsekretär, der sich sehr um Donald Trump bemüht dass die Leute schon schmunzeln oder das es ihnen peinlich ist weil sie sagen mein Gott umzieht den Trump!
00:12:19: Wie sehen sie drohte Aufgabe und wie sehen sie die Zukunft der Nato mit Donald Trump?
00:12:24: also zunächst einmal Ich halte es für zu kurz gesprungen, wenn man die USA ausschließlich auf den jetzt amtierenden Präsidenten reduziert.
00:12:33: Wie jedes Land der Welt auch die Türkei gibt es Wechsel in Regierung, Wechsel an Ansichten und insofern muss man hier abstrahieren von der Person als Einzelnen im Land.
00:12:48: Ich glaube dass Amerika weiter zur Europa steht und an der Seite von Europa steht ganz einfach aus dem Grunde weil wir der geborene Partner sind.
00:12:58: In dem Konfliktherden der Welt zeichnet sich ja ab, dass USA und China miteinander große Themen haben.
00:13:07: Wenn dem so ist dann ist Europa der gebOREne Partner!
00:13:12: Und wir als Europa wiederum können nur überleben zwischen den Weltmächten wenn wir einig oder stark sind.
00:13:19: Das wiederum führt zu einem Win-win für beide Seiten.
00:13:23: Ich glaube das wie gesagt Rute ist richtig macht und zwar aus der Erfahrung, die er hat auch als Ministerpräsident des Königreichs Niederlande.
00:13:34: Denn er hat dort die politische Feinarbeit tatsächlich gelernt und weiß wovon er als Politiker redet was er jetzt als Generalsekretär der NATO nutzen kann.
00:13:48: insofern weiß er wie das Paket bespielt wird und ich bin überzeugt davon dass er weiß was er tut.
00:13:55: Setzt.
00:13:55: wenn die USA mal mit dem eine oder anderen drohen, so glaube ich nicht dass sie sich von Europa abwenden werden.
00:14:04: Weil auch wirtschaftlich werden Sie es nicht können.
00:14:09: Das ist ein bisschen vergleichbar.
00:14:12: Ich versuche mal sozusagen die historische Brücke zu schlagen.
00:14:19: Rathaus zum Münster, dem Friedenssaal.
00:14:21: Und den westfälischer Frieden ist dort geschlossen worden.
00:14:24: Fünf Jahre haben die damals verhandelt und es wird im Rückblick ja immer so ein bisschen romantisiert dass die da alle an einen Tisch gekommen seien.
00:14:32: Die Kriegsparteien kam sie eben nicht.
00:14:34: man hat in Münster und ausner Brück verhandelte und weil eine Lehre damals war setzt die sich da gegenseitig an den Kragen gehen konnten wortwörtlich mit ihren großen weißen Kragen Nicht an einem tisch.
00:14:46: da hat man also den einen Teil der Kriegsmächte in Osnabrück versammelt und den anderen im Münster.
00:14:52: Und jetzt könnte man denken, da waren also in Münster die Katholiken würde man denken und in Osnaprück die Protestanten.
00:14:58: aber nein es gab eine Macht.
00:15:00: die war einerseits katholisch nämlich Frankreich und andererseits total wegen die Habsburger gestellt und die hat sich dann mit dem evangelischen Schweden zusammen getan in Frankreich auch als quasi ein Militärbündnis in Osnabrück gesessen und das andere, wenn man so will hat in Münster gesessen.
00:15:19: Ich sage das deswegen weil wir bei der NATO ja ein bisschen davon ausgehen dass es eben auch eine große Bündnis macht.
00:15:26: sie haben's gesagt Herr Doktor Zinkern Sie umklammert sehr viele Staaten – zweiunddreißig insgesamt die alle unterschiedliche Interessen haben auch viel ähnliche Interesse und demgegenüber Stand jahrelang, Jahrzehntelang eine andere Macht.
00:15:41: Der Warschauer Pakt, den gibt's nicht
00:15:42: mehr.".
00:15:43: Das war sozusagen das Bündnis der Sowjetunion.
00:15:46: Aber es gibt natürlich.
00:15:47: die NATO ist ja nicht überflüssig geworden leider weil wir sehen Wir haben einen Krieger nämlich Putin in Moskau und der Westen und dieses Bündniss von thirty-two Ländern ist bedroht Dieser Vergleich mit sixteenhundert achtenvierzig zwei Machtblöcke die einander gegenüber sind.
00:16:04: ich bringe denen deswegen so ausführlich.
00:16:07: Wenn wir uns mal zurückversetzen in diese Zeit, setzt die beiden Gegenmächte nicht an einen Tisch.
00:16:13: Lasst sie getrennt voneinander verhandeln.
00:16:15: und was hat man damals gemacht?
00:16:17: Man hatte die berühmten Friedensreiter.
00:16:19: Fünfzig Kilometer zwischen Münster und Osnabrück Und die ritten los und das war alles super austariert in Lattbergen Da hat man die Pferde gewechselt damit man binnen weniger Stunden Die eine Botschaft zum anderen lager bringen konnte.
00:16:30: und das ging über Jahre.
00:16:32: und ich frage mich heute Haben wir britene Booten oder haben wir Friedensboote, die zum Kreml sozusagen Botschaften unseres Friedensbündnisses NATO bringen?
00:16:44: Gibt es diesen Austausch?
00:16:45: und die Frage an Sie Herr Doktor Zinkern.
00:16:48: Wünschten sie sich dass es diesen austauscht geben soll?
00:16:51: Natürlich wünsche ich mir das es hinter den Kulissen einen permanenten Austauscht gibt.
00:16:56: ob es den gibt weiß niemand so genau.
00:16:59: aber Ich würde es mir wünschen in dieser Konflikte langsam zu Lasten der zivilbevölkerung In keiner Weise mehr zu akzeptierende, zurechtfertigende und zu ertragende Umstände an.
00:17:11: Und zwar zur Lasten der Zivilbevölkerung.
00:17:13: So war es im dreißigjährigen Krieg übrigens auch.
00:17:16: Im Dreißigärgen Krieg wird man immer sagen Es sei ein Religionskrieg zwischen evangelischen und den katholischen.
00:17:23: Das ist aber falsch!
00:17:25: Es ging um reale Machtpolitik.
00:17:27: Es ging über die Vorherrschaft Der Kurfürsten zunächst einmal im deutschen Reich der eigentliche Auslöser mit dem Pfälzer, der dann König in Böhmen geworden ist und damit wäre die Macht der Evangelischen im Deutschen Reich zu stark geworden.
00:17:44: Es ging dann aber im Laufe des Krieges um handfeste wirtschaftliche politische und gebietsmäßige Ansprüche, um die dann gefochten und gerungen wurde.
00:17:56: Und auch hier geht es in dem Konflikt Russland-Ukraine politische und auch gebietsmäßige, vermeintliche oder richtige Ansprüche.
00:18:11: Das Schlimme ist je länger dieser Konflikt geht desto mehr gibt es Hass und desto meer gibt es Aggression.
00:18:18: Die einzige Lösung die ich mir vorstellen kann ist dass man im Dialog bleibt.
00:18:23: aber dieser Dialog kann nur funktionieren und zu einem Ergebnis hören wenn die Parteien auf Augenhöhe sind wenn jede Partei weiß, sie kann letztlich nicht gewinnen.
00:18:34: Und das war das im Dreißigier Kriegentscheidende.
00:18:37: Warum es auch fünf Jahre gedauert hat?
00:18:40: Weil alle Parteien einsehen mussten.
00:18:43: Keine kann wirklich gewinnen!
00:18:47: Und die Zermürbung hat zu dem Friedensschluss geführt.
00:18:51: Im Übrigen ist nach dem Schluß noch weitergekämpft worden.
00:18:56: Das nur am Rande bemerkt.
00:18:57: Es gab danach Nachfrieden.
00:19:00: Und genau, weil es natürlich viele übereinander gelagerte Konflikte waren.
00:19:04: Im Grunde gab's ja nicht den einen Krieg sondern das waren jetzt Zichtkriege die ineinander geschachtelt waren und... Gruselige Zeit, übrigens auch eine Verwüstung.
00:19:11: Auch allein zwischen Münster und Osnabrück über was für Verwüßungen diese Reiter darüber reiten müssten.
00:19:17: aber sie sagen vollkommen zu Recht es war damals natürlich auch ein Erschöpfung der Kriegsparteien dass man überhaupt bereit war über seinen Schatten zu springen und zu sagen gut dann gucken wir was zu gehen ist.
00:19:27: jetzt hat man ja den Eindruck die NATO ist ja keine Kriegspartei.
00:19:30: wir unterstützen die Freiheit der Ukraine wir wünschen ihr das.
00:19:34: sie also die NATO sag ich jetzt wenn wir sagen weil die NATO spricht Wir sind ja Mitglied der NATO, für alle.
00:19:40: wir wünschen der Ukraine dass sie Teil des Bündnisses eines Tages vielleicht werden kann.
00:19:45: Vielleicht auch Teil der EU.
00:19:47: aber direkte Kriegspartei ist die NATO nicht.
00:19:50: oder machen wir uns da was vor und wir sind es doch?
00:19:53: Nein!
00:19:54: Wir sind hier ja nicht aktiv in dem Krieg beteiligt als Partei sondern wir unterstützen wirtschaftlich und materiell wie Ukraine.
00:20:09: Insofern sind wir nicht direkte Kriegspartei.
00:20:12: China und auch der Iran unterstützen ja auch Russland, und insofern ist die dann theoretisch auch Kriegspartei, was sie aber weit von sich weisen würden.
00:20:24: Und das Gleiche würde ich für die NATO sagen.
00:20:27: Die NATO muss sicherstellen dass dieser Krieg A. Irgendwann zu einem Ende kommt, aber B., dass er nicht auf die Grenzen der NATO überschwattet Und das tut es ja gelegentlich schon durch Provokationen, durch Drohnen, durch Raketen was auch immer.
00:20:44: Da ist die NATO in aller Stärke gefordert zu sagen hier ist unsere Grenze und das ist dann eine
00:20:53: militärische Aufgabe.
00:20:56: Da hat man ja im Grunde keine Wahrheiten verhandelt, also nicht ist Katholizismus besser als Protestatismus sondern Interessen.
00:21:08: Sie haben das auch gerade ja im Brunde gesagt knallhafter Interessen.
00:21:11: aber es gab natürlich etwas zu verhandeln weil beide Seiten nachgeben mussten und brutal miteinander umgegangen sind.
00:21:19: der Schwedentrunk der spanische Reiter Also wir haben bis heute ja noch Begriffe die quasi aus der Folter von damals erzählen dies gegeben hatte.
00:21:30: Heute ist doch vielleicht anders, dass DINATO sich nichts hat zu Schulden kommen lassen.
00:21:35: In diesem Konflikt – Ukraine Russland – sich die Ukraine zumindest bis zum Jahr zwei Tausend Vierzehn nicht nachvollziehbar etwas zu schulden kommen haben und man im Grunde gar keine Verhandlungsmasse hat, sage ich mal was soll verhandelt werden?
00:21:50: Was sollte verhandlt werden?
00:21:52: Sollte die Ukraine auf die Grimmverzichten?
00:21:54: eigentlich sagt auch die Ukraine wir haben nichts zu verhandeln!
00:21:57: Wir haben nichts getan Kein Fehler gemacht und die Landkarte war, nineteenhundertvierensneunzig so gezeichnet mit russischer Zustimmung wie sie hinterher von Putin nicht mehr anerkannt wurde.
00:22:11: Also was sollte man verhandeln?
00:22:13: Das ist eine sehr gute Frage.
00:22:15: ein Friedensschluss wenn beide Parteien auf Augenhöhe Verhandeln zu Deutsch also nicht eine Partei klar unterlegen ist hat immer etwas mit einem Kompromiss zu tun.
00:22:25: Wie der aussieht kann ich ihn nicht beantworten
00:22:27: bis
00:22:28: Absolut nicht in der Lage dazu.
00:22:31: Aber eines muss man historisch auch richtig einordnen, die Krim ist von Porchemkin für Katharina die Große erobert worden und war immer Bestandteil des russischen Zahrenreiches?
00:22:43: Ja sie war sogar die Sommerresidenz der Russischen Zahn!
00:22:47: Und erst Kurzschopf hat die KRIM aus politischen Überlegungen an das Bruderland Ukraine, die ja Bestandteil der UDSSR waren, färbschenkt in Anführungszeichen Weil
00:22:58: er glaube ich selber Ukraine war.
00:22:59: Ich bin nicht sicher, ich
00:23:02: meine.
00:23:02: Nein, ich glaube es ist nicht, dass er Ukraine war aber das könnte sein.
00:23:05: Ich glaube der Grund war... ...dass er damit der Ukrainer an Danaer geschenkt machen wollte weil da durch die russische Schwarzmeerflotte und viele Russen die auf dem Krim lebten, er damit in der Ukraine mehr Russen haben wollte.
00:23:22: Denn die Russen waren in der Ukraine nicht sehr beliebt denn Stalin hat da fürchterliche Dinge angerichtet.
00:23:28: Also der war hat sich da leider oder wie auch immer genauso verhalten, wie wir Deutschen auch nämlich katastrophal.
00:23:36: Und das haben die Ukrainer nicht vergessen.
00:23:39: Deswegen war ja auch ursprünglich wurden die Deutschen ja von den Ukrainern begrüßt als sie einmarschiert sind betone Ursprüngliche.
00:23:47: also insofern muss man das schon in einem gesamten Kontext sehen ob die Krim jetzt wirklich zur Ukraine gehört oder nicht.
00:23:55: de facto ist sie ja schon weg.
00:23:57: Die Frage ist, ob das jetzt offiziell gemacht wird.
00:24:01: Die Frage isst tatsächlich was passiert mit dem Donbass?
00:24:04: Auch da geht es um Handfräste Interessen nämlich um Rohstoffe unter der Erde schlummern und die damit verbunden sind.
00:24:12: Das macht die Sache so schwierig.
00:24:14: Ich glaube aber irgendwann Sind beide Parteien so ausgeblutet Und insbesondere auch die Russen so ausgeblutet dass es zu einem Friedensschluss kommen wird wie auch immer der aussieht.
00:24:26: Wichtig, dass Sie gesagt haben, dass die Ukraine ja auch unter dem Deutschen Reich und den Nationalsozialismus gelitten hat.
00:24:32: Weil heute viele auch entschuldigen sozusagen immer die Russen anführen.
00:24:37: Naja also Russland hat so gelitten und deswegen versteht man schon das Verhalten vieler, die sofortigen Frieden wollen weil doch Russland so unter Deutschland gelitten hatte und da sagen die Ukrainer hört mal zu Leute Unsere Großväter haben extrem gelitten unter Deutschland.
00:24:53: Ihr habt sozusagen fast eine Verpflichtung, auch dieses Land frei zu
00:24:57: halten.".
00:24:58: Das ist so und Sie haben zunächst einmal unter den Deutschen gelitten?
00:25:00: Und dann unter Stalin der die Ukraine wirklich fast ein Völkert hat, der die Menschen dort verhungern lassen?
00:25:06: Der berühmte Voldemort genau das ist sozusagen der Nationale Holocaust bezeichnen es die Ukrainer weil man durch eine Kulturisierung der Landwirtschaft den Leuten die Lebensgrundlage dort weggenommen hat.
00:25:22: Aber die Unterstützung sozusagen auch Deutschlands der Ukraine, jetzt geht der Ukraine die Munition aus für die Flugabwehr.
00:25:31: Die Patriots werden nicht mehr geliefert.
00:25:33: Deutschland ist sozusagen bis zum Anschlag blank was die eigene Landesverteidigung angeht.
00:25:38: also da ist das Minimum noch im Land.
00:25:41: wir haben keine Raketen die wir weiter abgeben können.
00:25:44: wie kann man der Ukraine helfen damit sie die Flug Abwehr wieder vernünftig aufstellen kann.
00:25:50: Ganz ehrlich gesagt, glaube ich müssen Sie da mit der Rüstungsindustrie sprechen, wie die quasi hier eine Supply Chain aufbauen können, die eine nachhaltige Verteidigung möglich macht?
00:26:03: Das kann nicht Aufgabe der WWL sein das kann nicht aufgabe der NATO sein darüber nachzudenken.
00:26:10: Die NATO hat getan was sie tun konnte und die NATO wird auch weiter tun was sie.
00:26:15: Aber tatsächlich darf das eigene Land deswegen nicht wehrlos werden.
00:26:45: aufgestellt war, dass diese ... Sie erwähnten vorhin Potemkinch.
00:26:49: Aber so sagte man auch für die vermeintliche große russische Armee gezeigt hatte nach ein paar Monaten bis Krieges, die stecken damit in alten Panzern ganz schnell fest.
00:26:58: also es war auch eine Potemkinsche-Armee und da hätte die NATO doch eigentlich beherzt eingreifen können und dann vier Jahre Krieg oder drei weitere jahre Kriege verhindern können.
00:27:07: was mir?
00:27:08: sehen sie diese These?
00:27:09: Ich bin überhaupt kein Freund dieser These denn damit wäre die NATO Kriegspartei geworden.
00:27:14: Die NATO hätte in etwas eingegriffen, was ihr nach Satzung eigentlich nicht gestattet ist.
00:27:21: Denn die Ukraine ist nicht Mitglied der NATO, sie wollten es werden aber sind es nicht und daher hätte sich das nach meinem Verständnis von selbst verboten.
00:27:31: Zweitens ob tatsächlich der Spuk dann vier Wochen später vorbei gewesen wäre mache ich auch ein Fragezeichen denn Russland war und ist immer noch einer der hochgerüsteten Nationen der Welt die allerdings langsam auch wirtschaftlich und in ihrer Supply Chain an ihre Grenzen kommen.
00:27:51: Aber auch hier gibt es natürlich wieder handfeste wirtschaftliche Interessen seitens Chinas und Iran Russland zu unterstützen, so wie es durchaus auch im Interesse westlicher Verteidigungs- oder sagen mal Firmen liegt in die Ukraine zu liefern.
00:28:12: Also hier ist eine durchaus vielschichtige Verflechtung damit verbunden und dieser Krieg wäre nicht in vier Wochen zu Ende gewesen.
00:28:21: Und man darf auch nicht vergessen, Putin ist ebenfalls unberechenbar!
00:28:27: Wir wissen nicht wie er dann reagiert hätte.
00:28:29: Aber last but not least stellt sich die Frage nicht, denn Linato isst ein Verteidigungsbündnis.
00:28:34: Sie war nicht angegriffen und sie darf nicht in andere Konflikte eingreifen.
00:28:38: Was sie darf?
00:28:39: Ist an Friedensmission teilnehmen wie KFOR zum Beispiel.
00:28:42: Das
00:28:42: tut sie.
00:28:44: Aber sie darf nicht in einen aktiven Konflikt, der sie nicht betrifft eingreifen und da hätten wir ja auch keinen Friedenspreis verliehen.
00:28:54: Ich hätte an Sie als den Wirtschaftsmann noch mal eine Frage wie sehen Sie das?
00:29:00: Nicht nur für Ihr Unternehmen, aber auch dass Ihrer Kolleginnen und Kollegen im Westfalen Lippe Wünschte man sich, weil von ganz links im politischen Spektrum bis ganz rechts im politische Spektum oder vor allem an den Außenwinkeln wird ja gesagt der Handel mit Russland.
00:29:16: Das gibt uns doch am Grunde wieder eine Sicherheit.
00:29:18: also jetzt lassen Sie diesen ganzen Ukrainekram mal ein bisschen hinten anstellen.
00:29:22: das ist ein Konflikt.
00:29:23: mit dem haben wir nichts zu tun.
00:29:24: Wir sollten die günstige Energie wieder bekommen aus Russland und wir sollten auch da unsere Kunden widersuchen können.
00:29:32: Ist das populär innerhalb der westfälisch-lippischen Wirtschaft, so denken?
00:29:36: Nein.
00:29:37: Ich habe diesen Gedanken nie gehört und ich würde mich auch gegen diesen Gedanken verwähren.
00:29:43: Ja wir sind auch betroffen gewesen.
00:29:45: Wir haben unser Geschäft in Russland geschlossen Und dass tut weh Denn es war ein erfolgreiches Geschäft.
00:29:52: Aber ja und das gehört auch zur Wahrheit dürfen wir denn zugucken bei dem was dort alles passiert?
00:30:02: dürfen wir zugucken, wie die Zivilbevölkerung systematisch kaputt gebombt wird beziehungsweise die Infrastruktur um die Zivi-Bevölkerungen zu stören und um der Zivil Bevölkerung zu schaden.
00:30:15: Es also nicht um eine Auseinandersetzung zwischen Soldaten geht sondern hier ganz bewusst Die Infrastruktur der zivilbevolkerung zerstört wird, dürfen wir das zulassen?
00:30:26: Dürfen wir dazusehen?
00:30:28: Ich glaube nein!
00:30:28: Und die einzige Möglichkeit, die uns bleibt ist hier tatsächlich die der wirtschaftlichen Sanktionen.
00:30:35: Ist das wirklich nachhaltig, wirksam?
00:30:38: Hilft das mache ich leider auch ein Fragezeichen aber es ist zumindest mal an Signal der Solidarität.
00:30:45: Haben Sie den Eindruck dass auch in Ihren Kreisen das DINATO wieder populärer geworden ist?
00:30:51: Wir erinnern uns Macron, der übrigens auch einmal den westfälischen Friedenspreis bekommen hatte, der hat die NATO mal für Hirntod erklärt.
00:30:59: Der hat gesagt im Grunde ist dieses Bündnis nichts mehr wert.
00:31:03: Auch Trump hat ja schon Trump eins in seiner ersten Amtszeit über die NATO gelästert.
00:31:08: Dann gab es aber auch Friedensbewegungen, wie sagt man das Bündnis soll genauso abgeschafft werden wie der Warschauer Pakt?
00:31:12: Wofür brauchen wir den NATO?
00:31:14: Glauben Sie dass durch den Konflikt und Verhalten der NATO ihr künftiger Preisträger an Popularität gewonnen hat?
00:31:23: Ich würde mir wünschen, dass das Verständnis
00:31:28: für
00:31:29: unsere Verteidigungsfähigkeit dadurch wächst!
00:31:32: Die Aussage von Macron muss man sicherlich im Kontext dessen sehen, was er damals gesagt hat.
00:31:38: Den Kontext kenne ich jetzt nicht deswegen kann ich das nicht kommentieren.
00:31:43: aber vermutlich hatte das bezogen auch auf die verschiedenen Stimmungen innerhalb der NATO Staaten und vermute hatte es auch darauf bezogen dass ja dass der Verteidigungs-Etaar nicht in allen Ländern gleich groß ausgefallen ist Was ja auch der Trump zurecht moniert hat
00:32:01: Und Obama schon vor ihm.
00:32:02: Das war ja keine Trumpsche Idee, das hat ja schon Obama gesagt!
00:32:05: Das ist ja nun schon Jahrzehnte alt fast dass die Länder zu wenig investieren.
00:32:09: Insofern hat das zu einem Umdenken in Europa geführt und das ist gut so.
00:32:15: Und noch einmal ich glaube, dass wir den NATO als ein starkes Band um Europa brauchen und ich hoffe, dass das mehr und mehr Menschen auch deutlich wird.
00:32:25: Ich habe die Mauer, ich habe den Warschauer Pakt erlebt Bin selbst Soldat gewesen.
00:32:32: Ich weiß ganz genau, was das bedeutet und ich weiß daher auch zu schätzen wenn man hinter die Mauer gefahren ist also hinter den Eisernen Vorhang Was unsere Freiheit bedeutet.
00:32:44: Aber wir haben natürlich viele Menschen die haben nur in Freiheit gelebt nur im Wohlstand gelebt Nur in Demokratie gelebt.
00:32:51: Die Haben sich nicht wirklich innerlich damit auseinandergesetzt was bedeutet die andere Seite?
00:32:56: Und deswegen ist es so wichtig dass wieder deutlich zu machen Und ich lehne es ganz strikt ab, wenn ich stimmen höre von den Gechnern unserer Preisverleihung.
00:33:05: Die NATO hätte Putin in den Krieg gegen die Ukraine getrieben weil die Ukrainer unter Umständen hätte NATO-Partner werden können.
00:33:14: Weil, weil, weil das ist natürlich totaler Kokolores!
00:33:18: Putin hat nicht Natterukraine gegriffen, weil es die NATO gibt oder weil die NATO ihn bedrängt hat.
00:33:24: Richtig ist dass Putin sich dem besten öffnen wollte aus anderen politischen Überlegungen heraus nicht zum Tragen gekommen ist.
00:33:32: und genauso richtig ist, dass Putin irgendwo in sich den Drang fühlt die Stärke des russischen Reiches wiederherzustellen.
00:33:40: Und das Gefühl hat wie viele Russen auch, dass nach Gorbachev Russland seine Weltbedeutung verloren hat.
00:33:50: Weil sie gerade die Kritiker selber ansprechen Und wir haben auch mit Herribert Brandtl gesprochen, die Kritiker dieser Vergabe dieses Friedenspreises an DINATO.
00:33:59: Und herribert brandtl war sozusagen in einer Gegenjury, die einen alternativen westfälischen Friedenskreis gibt ja auch den Alternativen Friedensnobelpreis und so hat sich eben ein gegenbündendes gegründet.
00:34:10: sie sprachen es gerade an und was in Münster zu einem Seinen Unmut dort laut gemacht hat wenn Sie das jetzt sehen als jemand der Jahrzehnte auch diese Jury kennt und den westfälischen Friedenspreis mit verliehen hat.
00:34:31: Finden Sie das schade, dass es sozusagen so eine Spaltung gibt diesmal?
00:34:35: Und gab es da auch in der Jury ein bisschen so ne Reue, dass man dachte vielleicht bei DINATO dann doch als Preisträger das nicht wert, dass jetzt ausgerechnet in Münster da so'n kleiner Furor entstanden ist?
00:34:50: Schauen Sie erstens haben wir unsere Entscheidungen lange, lange getroffen oder die Jury lange getroffen bevor dieser alternative Friedenspreis überhaupt ins Lebensgerufen wurde.
00:35:00: Zweitens haben diejenigen, die den ins Lebens gerufen haben mit uns überhaupt nicht das Gespräch gesucht und sich mit uns auseinandergesetzt um zu verstehen was unsere Gründe sind?
00:35:13: Was uns umtreibt sondern haben einfach gesagt, wir sehen das anders und deswegen müssen wir einen alternativen Preis gründen.
00:35:22: Der Preis geht wenn ich das richtig verstanden habe an eine Organisation die sich mit Kriegsdienste reingerang befasst oder die unterstützt Und ich habe überhaupt nichts gegen Menschen die aus gewissens Gründen den Dienst an der Waffe verweigern.
00:35:37: Wir haben auch in der Bundesrepublik Deutschland mit denjenigen, die verweigert haben und Sozialdienst geleistet haben Menschen gehabt.
00:35:47: Die einen ernsten Beitrag für unsere Gesellschaft und für unser Land nur in anderer Form geleistete.
00:35:53: Und das muss man akzeptieren.
00:35:56: was sie aber nicht akzeptiere ist wenn diejenigen die sagen wir sind bereit unser land und unsere freiheit zu verteidigen und wollen nicht nur die Autobahn absperren dass der Gechner hier mal gerade schneller durchfährt und wollen nicht, dass unser Land im Krieg zerstört wird.
00:36:10: Sondern wir wollen uns verteidigen, dass die als Kriegsärztekriegsverteiler bei Mörder oder sonst was bezeichnet werden.
00:36:17: Das sind sie nämlich mit Sicherheit nicht.
00:36:20: Das muss einfach sehr deutlich gesagt werden.
00:36:23: Ich hätte es ja begrüßt wenn wir Im Vorfeld sehr viel mehr hätten diskutieren können.
00:36:27: ich habe mich der Diskussion mit den Kolleginnen und Kollegen Der anderen Preisorganisationen auseinandergesetzt.
00:36:35: Wir hatten einen Ein öffentlichen Dialog, in dem sie auch da waren indem Sie auch hätten Fragen stellen können und ich habe im Zuge dessen auch mit denen diskutiert.
00:36:45: Noch einmal Ich habe gar nichts kriegen Riksdienstvereigungen.
00:36:48: Ich finde es richtig dass ist auch möglich ist den Dienst an der Waffe zu verweigern aber genauso muss Es möglich sein.
00:36:54: so sagen ich stehe für mein Land ein Und ich will hier nicht die Autobahn absperren lassen damit schneller geht sondern ich will meine Freiheit meine Überzeugung, mein Verständnis von Demokratie und Marktwirtschaft verteidigen.
00:37:08: Sie sagten ja, sie seien selber Soldat gewesen und sie sind aber auch Zeitgenosse oder die Altersgehorte jener auf dem Bonner Hofgarten gegen die NATO-Nachrüstung demonstriert haben.
00:37:21: das war eine riesen Friedensbewegungen der Leute.
00:37:24: als sie zu Anfang zwanzig waren Haben sie teilweise damals sozusagen Diskussionen gehabt, warum gehst du zur Bundeswehr und warum bist du nicht hier dabei?
00:37:35: Und hat sich das hinterher?
00:37:36: wie sehen Sie heute da ihre Leute aus die die sozusagen mit beim Bonner Hofgarten dabei waren in ihrem weiteren was weiß ich Klassenkameradenkreis oder so.
00:37:46: Wie sind ihr heute drauf, was die NATO angeht?
00:37:48: Hat sich das ein bisschen beruhigt?
00:37:49: zunächst einmal Ich war nicht im Bonner Hoffgarten ja ich war ja Soldat und ich habe in Freiburg studiert und nicht in Bonn.
00:37:54: als ich in Köln studierte war das Spektaklern schon vorbei.
00:37:58: Ich habe jede Gelegenheit genutzt, in ein Gespräch zu gehen und zu diskutieren.
00:38:04: Die Meinung der anderen kennen zu lernen, zu verstehen und mich mit ihr auseinanderzusetzen.
00:38:08: Das heißt nicht dass ich sie zu meiner Meinung mache aber ich muss sie verstehen!
00:38:12: Und das haben wir schon als Studenten gemacht.
00:38:14: Ich hab in Freiburg studiert, Freibug hatte den Spitznamen Polizeiburg weil es einen grüne Hochburg war auf der einen Seite und viele Hausbesetzer gab und also zwar eine wilde Zeit im Freiburg damals und ich bin bewusst auch in diese Szene gegangen, um mich mit denen zu unterhalten.
00:38:31: Ich wollte verstehen was treibt die an?
00:38:34: Und den NATO-Doppelbeschluss haben viele einfach nicht verstanden.
00:38:38: Konnten ihn vielleicht auch nicht verstehen!
00:38:40: Ich habe es dagegen als sehr mutig erachtet dass der NATO-Beschluss zustande gekommen ist und das zum...ich meine es war Helmut Schmidt da sehr klar dafür gestanden ist Dass er zustande kommt und ich möchte nicht wissen was passiert wäre, wenn er nicht zustande gekommen wäre.
00:38:58: Denn er war auch ein deutliches Signal an den Warschauer Pakt – wir stehen für unsere Freiheit ein!
00:39:05: Wir verteidigen
00:39:06: uns!".
00:39:07: Und das heißt im Klartext ihr müsst damit rechnen, ihr kriegt uns hier nicht für frei und für nichts.
00:39:16: Zweitens bei den Warschau-Paktsstaaten gibt es einen ganz wesentlichen Unterschied die Waren von Russland besetzt, die waren gezwungen in den Warschauer Pakt einzutreten.
00:39:29: Das ist nicht eine freie demokratisch getroffene Entscheidung gewesen und ich bin überzeugt davon, wenn die Menschen nicht so viel Angst gehabt hätten dann wäre dadurch aus auch eine Bewegung entstanden einerseits frei
00:39:45: für
00:39:46: ein Militär und andererseits gegen eine Besetzung durch Russland.
00:39:53: es hat ja auch gezeigt der Aufstand in Prag der Aufstatt in Deutschland das diese Gegenbewegung gab, die heftigst unterdrückt wurden.
00:40:03: Und natürlich haben die Menschen mit Angst gelegt und deswegen konnten sie sich nicht äußern.
00:40:07: Wir können uns äußeren!
00:40:10: Und viele Jugendliche haben damals in Bonn mitgemacht sind aufmarschiert aus meinem Verständnis heraus weil Sie vielleicht die Hintergründe nicht wirklich zusammenbinden konnten und weil sie vielleicht Angst hatten dass sich möglicherweise tatsächlich noch einmal ein massiver Weltkrieg wiederholt und das an Atomschrag wie auch immer einfach alles zerstört.
00:40:39: Und ich respektiere auch Menschen, die davor Angst haben aber trotzdem man muss der Realität jetzt auch geguckt werden.
00:40:45: Ich habe es eingang gesagt, sie wies Barz im Parabellum wenn du den Frieden willst bereite dich auf den Krieg vor!
00:40:59: Dort steht in Kaisersaal über einer der Subraporten, das sind über den Türen die Inschriften.
00:41:05: Nuller Saalos Bello kein Heil durch den Krieg.
00:41:10: Kriegen wird nie heil bringen!
00:41:12: Krieg wird immer nur Zerstörung desaster Katastrophe bringen.
00:41:16: aber es muss jedem klar sein dass gilt auch für die Gegenseite und es ist nicht einseitig.
00:41:21: und deswegen war der Doppelbeschluss damals richtig und er war mutig
00:41:26: Und er ist durchgesetzt worden und hat hinterher dann, wie viele sagen zum Ende auch...
00:41:30: Und ich glaube auch wenn ich das nachschieben darf.
00:41:34: Ich glaube auch dass innerhalb der damals recht jungen Grünenpartei und innerhalb von denjenigen die das damals mitgetrieben haben Auch ein Umdenken stattgefunden hat.
00:41:47: Auch dort haben die Realpolitiker ja deutlich die Überhand gewonnen.
00:41:51: Wenn sie Joschka Fischer in Münster gehört haben dann hört er sich heute ganz anders an als vor vierzig Jahren oder vor vorm Dreißigjahr.
00:42:01: Ja, die Grünen haben sozusagen sich gebandelt zur pro NATO-Partei das kann man glaube ich sagen und waren auch Vorreiter bei der Unterstützung der Ukraine mit militärischen Mitteln.
00:42:12: Wenn wir uns fragen Herr Doktor Zinkern was Frieden heute bedeutet?
00:42:15: Dann müssen da eigentlich ja auch Fragen wer definiert das eigentlich denn über diesen Preis haben elf Männer und keine einzige Frau entschieden.
00:42:25: Ich sage nochmal dieses Gremium, was ja hochmögen besetzt ist der Bundeskanzler, der Ministerpräsident, der Bundespräsident Der deutsche Botschafter in Russland Jean-Claude Juncker, der ehemalige Premier von Luxemburg und Präsident der EU Kommission Sigmar Gabriel für die SPD auswärtiger also früher Außenminister Atlantik Brückgeschäft Cem Östimier, Ministerpräsident in Baden-Württemberg Jens Weidmann, Bundesbankpräsident Stanislav Tillich, ehemaliger Ministerpräsident des Freistaats Sachsen und sie.
00:42:55: Elf Männer!
00:42:56: Und da sagen jetzt viele ist das denn eigentlich noch zeitgemäß?
00:43:00: Dass so eine reine Männerrunde sagt was bedeutet Frieden heute und damit dann einen Preis auslobt?
00:43:08: Ich finde das eine sehr berechtigte Frage.
00:43:11: Denn zu der Zeit als ich in der Bundeswehr war es auch undenkbar dass Frauen an der Waffe dienst taten.
00:43:18: Ich glaube tatsächlich, dass es uns gut hätte wenn wir auch Frauen in die Jury aufnehmen.
00:43:23: Wir haben uns aber nicht bei der Jury oder... Die Jury ist nicht zusammengesetzt aufgrund des Geschlechtes sondern aufgrund der Erfahrung, der Lebenserfahrung und dem Hintergrund den jeder Einzelne mit an den Tisch bringt wo wir dann diskutieren können oder Vorschläge einbringen können oder vorschlägen bekommen die auf Grund dessen einfach anders beurteilt werden können.
00:43:48: Ich habe überhaupt nichts dagegen, auch weibliche Jurymitglieder hier aufzunehmen oder weiblichen Jury-Mitgliedern damit zu berücksichtigen.
00:43:58: Ich muss gestehen ich hab mit dieser Diskussion mich nie auseinandergesetzt.
00:44:02: das ist erst im Zuge dieses Jahres eigentlich so doch eher massiv nach vorne getragen worden und wir werden uns damit auseinandersetzen müssen und schauen müssen ob wir da auch geeignete und interessierte Persönlichkeiten finden.
00:44:17: Denn bei der Liga, in der wir hier spielen, müssen das natürlich auch die entsprechenden Persönlichkeiten sein.
00:44:24: Alle zwei Jahre wird er verliehen und vielleicht hören jetzt die, die ihrer Meinung sind?
00:44:29: Und auch die Kritiker, die sagen, dass ist eine reine Männerklingel, dass bei der nächsten Preisvergabe dann möglicherweise auch Frauen in der Jury mitsitzen.
00:44:38: Das ist sozusagen ihre Ankündigung!
00:44:42: Es ist zumindestens so, dass ich diese Frage auch Kritik ernst nehme und dass wir uns als Vorstand dvbl damit auseinandersetzen werden.
00:44:54: Und schauen werden was machen wir da raus?
00:44:56: das bedeutet aber in erster Linie, dass wir Kandidaten finden müssen oder die Kandidatinnen Entschuldigung dann auch bereit sein müssen in diese Jury einzutreten und sich mit uns quasi Mit dem gemeinsamen Ziel mit diesem Friedenspreis auf die Bedeutung von Frieden und Wirtschaft die einander bedingen Aufmerksam zu machen dass sie sich dahinter gemeinsam mit uns versammeln.
00:45:17: Vielleicht haben wir ja auch bis dahin dann eine Bundespräsidentin.
00:45:20: Wer weiß das?
00:45:22: Und weil ich bei Präsident bin, jetzt habe ich es gefunden.
00:45:24: Jais Garlistan der frühere Französische Präsident hat nicht in seiner Funktion als Französischer Präsident.
00:45:31: Das war ein in den siebziger Jahren sondern eben als Präsident des EU Verfassungskonvents.
00:45:34: Sie hatten gesagt vor genau zwanzig Jahren, zwei tausend sechs, den westfälischen Friedenspreis bekommen.
00:45:41: Eine Abschlussfrage habe ich noch ganz zum Schluss, wenn Sie jetzt der NATO bei der feierlichen Übergabe im Historischen Rathaus genau einen Satz mit auf den Weg geben durften was echter Frieden heute bedeutet und wie sie Ihnen in den nächsten fünf Jahren Zivilstiften kann.
00:46:00: Wie würde dieser Satz lauten?
00:46:02: Ich glaube dass das sehr schwierig ist auf einen Nenner und einen Satzt zu bringen.
00:46:07: warum?
00:46:07: weil politisch würde ich sagen Wir müssen immer in einem Gesprächskontakt auch mit politischen Gegnern und auch mit Ländern, mit denen wir uns schwer tun bleiben.
00:46:27: Und dafür ist Sorge zu tragen!
00:46:30: Aber die NATO ist keine politische Organisation, sondern sie ist ein Verteidigungsbündnis – und deswegen würde ich sagen noch einmal Sie vispazienparabellum also sei vorbereitet Und durch diese Vorbereitung sichere den Frieden in Europa.
00:46:51: Wir können ja nicht den Weltfrieden sichern, aber zumindest ist es den Friede in Europa und tue das, sprich darüber und sorge dafür dass wir ein anderes Image bekommen als NATO weltweit, aber auch bei den Bevölkerungen in Europa die dem kritisch gegenüberstehen.
00:47:13: Herr Dokatzenkern, wir haben darüber gesprochen.
00:47:15: Das ist der Sinn dass man eben auch die Kritik mit reinbringt bei einem Thema was nicht vielen selbstverständlich erscheint das ein Militärbündnis den Friedenspreis bekommt und Sie haben das hier nochmal erklärt was sie bewogen hat.
00:47:31: am ersten Zehnten wird in Münster dann der Friedenpreis übergeben vom Bundeskanzler Anmar Grutte.
00:47:39: Ist das richtig?
00:47:40: Das ist richtig und mir fällt vielleicht noch ein Satz ein, im Latein gibt es viele wunderbare Weisheiten.
00:47:47: Und eine davon isst Quot-Quot-Agas, Prudenter-Aggas, Address bc.
00:47:51: finem was immer du tust tu es richtig und bedenke dabei das Ende.
00:47:56: also bedenka auch die Gefahr
00:47:59: klar
00:48:00: deswegen.
00:48:00: dann gibt es noch einen Spruch den könnte ich auch nochmal zitieren.
00:48:05: Es gibt manche, die dem Marc Aurel zugeschrieben haben.
00:48:08: Er ist aber nicht von Marc Auri, sondern er ist von einem schwäbischen Philosophen namens Öttinger nicht verwandt und verschwägert mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten denn dieser Öttiger lebte im Nordsehnt in Jahrhundert.
00:48:18: Und der hat gesagt Gott gebe mir die Gelassenheit Dinge zu ändern, die ich ändern kann Die Weisheit das zu erkennen was ich nicht ändern kann und den Mut dass eine vom Anderen zu unterscheiden.
00:48:36: Also es ist immer ein schwieriger Balanceakt zwischen Mut, Weisheit und
00:48:42: Gelassenheit.".
00:48:42: Wir
00:48:43: sind gespannt auf den ersten Zehnten, im Jahr für die Westfälische Friedenspreis.
00:48:55: Ganz herzlichen Dank für dieses Gespräch!
00:48:59: Vielen dank Ihnen.
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